Die Schüler*innen der Klassen 4s und M6 sind einem Aufruf der Stadt Essen gefolgt. Sie haben Friedenstauben bunt ausgemalt und kreativ gestaltet und so ein Zeichen für den Frieden gesetzt. Danach haben die Schüler*innen die Mitglieder der Schulgemeinde um eine Spende im Tausch gegen die liebevoll ausgemalten Tauben gebeten. Die Kinder der Schule Am Steeler Tor haben die stolze Summe von 134 Euro gesammelt. Als Dankeschön hat Herr Thomas Kufen, der Oberbürgermeister der Stadt Essen, Schülervertreter*innen der beteiligten Schulen ins Rathaus eingeladen. Hoch oben, in der 22. Etage, hat er die Kinder empfangen und die Gesamtsumme verkündet: 1.750 Euro sind von vier Essener Schulen gesammelt worden. Das Geld wird auf das Konto einer großen Hilfsorganisation eingezahlt. Es wird verwendet für Menschen, die unter den Folgen von Krieg und Krisen leiden. Ein herzliches Dankeschön an alle Künstler*innen, alle Spender*innen und an Laura und Murad aus der Klasse M6, die unsere Schule hervorragend im Rathaus vertreten haben.

 

Friedenstaube aliyah

Diese Friedenstaube hat Aliyah gestaltet

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© Georg Lukas

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© Georg Lukas

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© Georg Lukas

Hier findet ihr einen Bericht der Stadt Essen über die Spendenaktion: 

https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1479263.de.html

Im August 2022 begannen wir das Projekt „Let’s move and think – Wir bringen Schwung in die Pause“ mit Frau Tegeler. Wir, das sind Amy, Chima und Maha. Es ging darum, Spiele mit Farbe auf den Schulhof zu malen, damit die Kinder dort mehr Spielmöglichkeiten haben.
Nachdem das Geld von der Bezirksvertretung 1 bewilligt worden war, konnten wir beginnen. 
Zuerst haben wir die Spiele mit Kreide vorgezeichnet. 
Danach haben wir sie mit Straßenmarkierungsfarbe nach- und ausgemalt.
Insgesamt hat das Ganze ungefähr eineinhalb Wochen gedauert. 
So entstanden die Spiele: 
Mensch ärgere dich nicht, 
Tic Tac Toe, 
Street Racket, 
verschiedene Springspiele und 
eine große Zielscheibe.
Die Zusammenarbeit in unserem Team hat gut geklappt und wir hatten viel Spaß zusammen.
Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.
Die Kinder der Schule Am Steeler Tor haben nun viel Freude beim Spielen auf dem Pausenhof.
Ein besonderer Dank gilt unserem Hausmeister Herrn Nagel, denn ohne seine Hilfe wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen! 

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Ausstellung: TRÄUM WEITER

Ein Projekt im Kunstmuseum Bochum, initiiert von Nicole Brandenburg, Mitarbeiterin des Kunstmuseums Bochums und Annika Meßmann, Pädagogin der Schule Am Steeler Tor.
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse M2 setzen sich dabei mit ihren Träumen der Zukunft auseinander und erstellten dazu eine gemeinsam gestaltete, künstlerische Arbeit. 
Der dafür gestaltete Kubus steht im Erdgeschoss des Kunstmuseums in Bochum.

Kunstprojekt: „Träum Weiter“

Wir waren in einem Museum in Bochum und dort haben wir viel gemalt und gebastelt. Die Sachen wurden in einem großen Würfel im Museum ausgestellt.  Der Würfel ist für die Zukunft gedacht. Er zeigt, wie wir uns die Zukunft vorstellen. Es gibt dann nur Wasser auf der Welt, fliegende Handys, Roboter und Schiffe. Alle leben in der Luft.
Es war eine schöne Woche. Am liebsten habe ich die Wasserbilder gemalt.

Steffi, Klasse M2

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Am Montag, den 19.September bekam die Mittelstufenklasse M6 Besuch von Huhn Frieda. Frieda wurde bereits bei Ankunft am Schultor von drei Schülern der M6 begrüßt. „Das Huhn ist heute da. Das wird einer meiner schönsten Schultage!“, sagte Ayan freudestrahlend.  Die Schüler schauten neugierig durch das Gitter in die Transportbox. Noor teilte mit: „Ich kann ihre weißen Federn sehen.“

Im Klassenzimmer besprachen die 5. Klässler noch einmal, was wichtig sei, damit sich Frieda in der Klasse wohl fühlen konnte. „Wir müssen leise sein!“, wusste Laura. Auch die Tür wurde heute mal von Aliyah geschlossen, damit Frieda nicht weglaufen konnte. Bryan füllte eine Schüssel mit Wasser und stellte sie auf den Boden. Ein paar Körner wurden auf den Fußboden gestreut, falls Frieda Hunger hatte.

Als alle Schüler*innen – zwar ruhig, aber dennoch zappelig vor Ungeduld – an ihren Plätzen saßen, konnte Frau Stauber die Transportbox öffnen: Huhn Frieda sprang flatternd und laut gackernd heraus. Wer nun aufgeregter war, war in diesem Moment schwer zu beurteilen. Frieda kackte jedenfalls erst mal auf den Klassenboden. Die Kinder verstanden, dass sie sich wahrscheinlich „vor Angst in die Hose machte“. Kein Problem! Frau Stauber wischte Friedas Malheur mit einem Papiertuch auf und Murad sprang direkt herbei, um dieses weiter zum Mülleimer zu bringen. Langsam beruhigten sich alle. Einige Kinder bearbeiteten nun besonders leise die Aufgabe, andere beobachteten lächelnd Frieda oder versuchten freundlich Kontakt zu ihr aufzunehmen. Frieda erkundete das Klassenzimmer. Trotz Friedas Besuch, einer außergewöhnlichen Ablenkung, schafften alle die gewohnte 1. Stunde-Montags-Aufgabe.

Vor der Mathematikstunde durften ausnahmsweise die Smartphones benutzt werden. Der Wunsch nach einem Erinnerungsfoto war bei einigen Kindern groß: Frieda war so ein schönes Fotomodell. Danach wanderten die Smartphones zurück ins „Handy-Hotel“. Auch der Wunsch nach einer Frieda-„Streichelrunde“ konnte erfüllt werden. Frau Stauber nahm das Huhn kurz auf den Schoß: Frieda blieb ruhig sitzen und ließ sich von einigen mutigen Schüler*innen liebevoll streicheln. „Sie fühlt sich so schön weich an.“ Der Kuschelfaktor wurde danach jedoch weiter mit den drei Klassenstofftieren gestillt, welche an dem Tag besonders friedlich und leise untereinander weitergereicht wurden.
Frieda verbrachte mit der M6 noch einen ruhigen und freundlichen Schultag. Sie pickte zwischendurch Körner und beobachtete die Kinder beim Arbeiten. Wenn es besonders leise war, gackerte Frieda zufrieden vor sich hin und schritt unter Tischen und Stühlen her. Ein Ei legte sie bei ihrem Besuch leider nicht.

Ob Frida auch etwas lernte oder was sie nach Rückkehr der Hühnerschar erzählte, wissen wir nicht ;-)

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In Essen wird jedes Jahr der Schülerwettbewerb Lowenstein-Family-Award durchgeführt. 2022 hat auch die Klasse O5 von unserer Schule dabei mitgemacht. 

Zuerst durften wir das Archiv der Alten Synagoge besuchen. Hier bekamen wir Material über eine jüdische Familie, die in den Dreißiger Jahren in Essen lebte und vor den Nationalsozialisten flüchten musste. Wir bekamen Fotos, Briefe und lange Interviews zum Anhören. 

In den folgenden Wochen und Monaten haben wir viel gearbeitet. Wir haben die Interviews angehört, oft mehrere Male. Wir haben viele Texte geschrieben, Bilder gemalt und sogar ein Hörspiel aufgenommen. Daraus entstand unsere Pinnwand über die Familie Singer.

Unter diesem Link kann man sich unsere Pinnwand im Internet ansehen:

https://www.taskcards.de/#/board/b8517543-297c-4e18-a154-fbbdc91c0d87?token=9d45afdc-4fe8-4d25-bb1c-98c92a4a6482

Das Passwort ist: Klasse O5

Am 17.8.2022 fand in der Alten Synagoge die Preisverleihung des Wettbewerbs statt. Sechs Schülerinnen und Schüler der O5 durften daran teilnehmen. Dabei waren Dr. Lowenstein aus den USA und seine Frau, die den Preis gestiftet haben. Sogar Herr Kufen, der Oberbürgermeister, war da. 

Wir waren sehr überrascht und freuten uns riesig, dass wir den Kreativpreis bekamen! Wir duften unsere Pinnwand dem Publikum dort vorstellen. Dafür  bekamen wir viele Glückwünsche und großen Applaus. 

Das beste aber ist der Preis: wir dürfen im Frühjahr 2023 eine Fahrt nach Brandenburg und Berlin machen.

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2022 Pinnwand

Die Schülerinnen und Schüler (und Frau Konersmann) der O5 mit ihrer Gewinnerurkunde vor der Alten Synagoge. Dabei ist das Ehepaar Lowenstein aus den USA, die den Preis gestiftet haben.