Am 12. November 2019 trafen sich ganz viele Schüler/-innen und Lehrer/-innen, die an Schulen ohne Rassismus arbeiten, in der Weststadthalle in Essen. Auch wir waren mit unserer Schule dort vertreten.

Als erstes bauten wir unseren Infostand auf, an dem wir viele unserer bisherigen Aktionen als Schule ohne Rassismus auf Plakaten präsentierten. Dazu gehörten zum Beispiel unser Anne-Frank-Tag, die Fair-rappt- und Graffiti-Projekte, Fußballturniere mit geflüchteten Jugendlichen oder auch die Weltkarte, die wir mit allen Schülern und Schülerinnen unserer Schule erstellt hatten. Auch unsere SoR-Zeitungen und CDs mit eigenen Liedern gegen Rassismus legten wir aus.

Anschließend gab es einige Vorträge vom Bezirksbürgermeister und anderen tollen Menschen, die sich auch gegen Rassismus und Diskriminierung einsetzen.

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Danach kamen viele Leute zu unserem Stand, stellten Fragen, guckten sich unsere Plakate an und nahmen sich Zeitungen als Anregung für die Arbeit an ihren Schulen mit. Wir bekamen viel Lob für unsere Arbeit!

Anschließend wurde in verschiedenen Workshops gearbeitet. Während die Lehrkräfte an einem Arbeitskreis zum Thema Antisemitismus (Rassismus gegen jüdische Menschen) teilnahmen, arbeiteten unsere Schüler zum Thema „Hate speech“ und lernten, was man gegen Mobbing und Hass im Internet unternehmen kann.

Nach der Veranstaltung gingen wir voller neuer Eindrücke zufrieden nach Hause. Auch schon mit neuen Ideen für neue Aktionen gegen Rassismus an unserer Schule Am Steeler Tor!

Nelli und Jacqueline nahmen im Frühjahr 2019 mit ihrer Klasse O2 am Schreibwettbewerb „Und ich begann zu erzählen“ teil. Nicht nur in der Schule, sondern auch in ihrer Freizeit arbeiteten sie fleißig an ihren Geschichten. Ihr Einsatz wurde belohnt! Am 19. November 2019 wurde das Buch „Und ich begann zu erzählen“ in der Volkshochschule Essen präsentiert; darin enthalten die Texte unserer Schülerinnen „Es wurde doch noch alles gut“ und „Mein Opa“.
Das Buch, herausgegeben von Dr. Artur Nickel, kann man im Buchhandel kaufen. Zwei Exemplare stehen demnächst auch im Schulleitungsbüro am Standort Engelbertstraße und in der Schülerbibliothek am Standort Altenbergstraße.
Viel Spaß beim Lesen und herzlichen Glückwunsch an unsere jetzt ehemaligen Schülerinnen Nelli und Jacqueline!

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KIWI steht für die Begriffe Kultur, Interkulturalität, Werte und Initiative und wird von der Europäischen Union (AMIF) und der Deutsche Bank Stiftung gefördert. Die Ziele des Projektes sind Kinder und Jugendliche positiv in ihren kulturellen Identitäten zu fördern. Hierbei sollen Stärken und Gemeinsamkeiten – nicht Defizite und Unterschiede betont werden. Die Projekte sollen Erfolgserlebnisse schaffen und Themen beinhalten, die alle interessiert und etwas angeht.

Im Schuljahr 2019/2020 nahm unsere Schule zum ersten Mal am KIWI-Projekt mit dem Projekt „Puzzeln verbindet“ teil. In einer Gemeinschaftsaktion wurden aus Holzwürfeln Puzzle gebastelt, die dann an einen Kindergarten verschenkt wurden. Das Ziel unseres Projektes ­– das Fördern des Selbstbewusstseins, des Miteinanders, des gemeinsamen Erschaffens und Schenkens – wurde in allen Punkten erreicht und die Erwartungen weit übertroffen.

Für das Projekt haben wir den KIWI kids-Integrationspreis gewonnen.

2019 Projekt Kiwi

Am 2.7.2019 waren wir im Theater. Wir sind die U1, U2, U3 und einige Kinder aus der Abteilung Sprache. Das Stück handelte von dem Mädchen Henrietta, ihrem Freund, dem Kochlöffel, und von der Fahrt zu einer Schatzinsel. Henrietta trifft dabei Piraten, zwei Hasen und eine Uhr. Es wurde auch viel gesungen. Am Ende weiß Henrietta: Freundschaft ist das Größte. Wir fanden alles an dem Theaterstück gut. Der Kochlöffel war echt witzig und lustig verkleidet.
Daniel, Fatima, Jacqueline, Patrick und Stefan, U1

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Der Hagener Künstler und Leiter des Projektes Edgar Andreas Busch und die Oberstufenschülerin Lena haben in den vergangenen Wochen mit Unterstützung von Schülerinnen und Schülern aus der Mittelstufe dem tristen grauen Container auf dem Schulhof der Schule Am Steeler Tor einen neuen Anstrich verpasst.

Drei Seiten wurden von dem Künstler und den Mittelstufenschülerinnen und -schülern geplant und designt. An der vierten Seite (siehe Foto) zeigte Lena ihr großes künstlerisches Talent und entwarf und gestaltete den Schriftzug alleine. Angemalt wurde dann mit allen zusammen. Ein gelungenes Projekt, was nicht nur den Namen der Schule, sondern auch den Zusammenhalt und die Kreativität der Schülerinnen und Schüler der Schule Am Steeler Tor widerspiegelt.

Vor den Sommerferien soll noch im Rahmen des Landesförderprogramms „Kultur und Schule“ die Eingangshalle des Gebäudes verschönert werden. Hier wollen die Schülerinnen und Schüler mit Unterstützung von Edgar Andreas Busch ihre Abneigung gegen Rassismus künstlerisch darstellen. Die Schule Am Steeler Tor wurde vor 2 Jahren als eine der ersten Förderschulen des Landes offiziell zur  „Schule ohne Rassismus“ ernannt.