Der 16. April 2026 war ein besonderer Tag; Denn vor 10 Jahren erhielt unsere Schule am Steeler Tor den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“!

Unsere Turnhalle wurde mit vielen bunten Plakaten mit Botschaften für ein buntes Schulleben ohne Diskriminierungen geschmückt und anschließend feierten Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte und MitarbeiterInnen gemeinsam diesen schönen Anlass.

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Den knapp 90-minütigen Festakt eröffnete unsere Schulleiterin Frau Nienhaus mit einer tollen Rede, in der sie auf die gerade in der heutigen Zeit so wichtige Aufgabe hinwies, sich gegen Rassismus und für Toleranz einzusetzen und unsere bisherige Arbeit würdigte.

Im Anschluss gab es eine beeindruckende Tanzvorführung von Kindern aus dem Primarbereich (SQ), die die Halle zum Beben brachte!

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Herr Barthmes berichtete danach von den vielen tollen künstlerischen, musikalischen, sportlichen und politischen Projekten, mit denen unsere Schule ganz viele Zeichen gegen Rassismus und für eine weltoffene Gesellschaft gesetzt und geschaffen hat, Dazu wurde eine Präsentation über unsere Arbeit in den letzten 10 Jahren gezeigt, die ihr euch auch auf unserer Homepage ansehen könnt.

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Frau Bödeker erzählte dann über unsere sehr gute Arbeit im Rahmen des Your Vision-Projektes, in dem unsere Schülerinnen und Schüler demokratische Prozesse in und außerhalb der Schule mitgestalten können. Die Your Vision-AG besuchte sogar neulich den Düsseldorfer Landtag, unserem Schulsprecher Nasree wurde dafür in unserer Feier eine Urkunde verliehen.

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Im Anschluss gab Frau Broll mit der Klasse O2 mit vielen bunten Botschaften eindeutige Antworten auf der Bühne auf die Frage „Warum ist es so wichtig, gegen Rassismus zu arbeiten?“. Daraufhin übergab sie unserem SV-Sprecher Nasree zwei Regenbogenflaggen, die auf Initiative der SV an beiden Standorten als Zeichen für eine tolerante und offene Schule aufgehängt werden.

Unsere Schulleitung Frau Nienhaus und Frau Eisenberg (mit einem tollen Gedicht) bedankten sich bei Herrn Barthmes, Frau Bödeker und Frau Broll für ihre engagierte Arbeit für unsere Schule ohne Rassismus. Zudem hatte Frau Krauel mit der Klasse O6 tolle Botschaften als Dankeschön vorbereitet, die sie mit den Schülerinnen und Schülern übergab! Zum Abschluss wurde die Arbeit von Herrn Barthmes mit einem selbstgedrehten Video sehr gewertschätzt!

Ein Dankeschön geht aber vor allem an alle SchülerInnen, Lehrkräfte und MitarbeiterInnen, die unsere Schule in den letzten 10 Jahren und tagtäglich mit ihrer tollen Haltung und ihrem Einsatz für ein gutes Zusammenleben prägten und prägen und so Zeichen gegen Hass und für eine bunte Schule setzen!

Präsentation zur Feier

Am 9.2.2026 haben sich Nasree aus der Klasse O7 und Frau Bödecker auf den Weg nach Düsseldorf gemacht. Sie haben sich dort im Landtag mit rund 150 anderen Schüler*innen aus ganz Nordrhein-Westfalen getroffen, die auch am Demokratieprojekt „Your Vision – Schule NRW“ teilnehmen. Eingeladen hatte die Schulministerin von NRW, Frau Dorothee Feller, gemeinsam mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung.

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Ankunft am Landtag in Düsseldorf

In 10 verschiedenen Workshops konnten die Schüler*innen sich austauschen und ihre Ideen und Vorstellungen zusammentragen. Die Themen waren zum Beispiel: Wie soll die Schule der Zukunft aussehen? Was wünschen wir Schüler*innen uns von unseren Lehrer*innen? Was wollen wir in der Schule lernen? Wie wollen wir in der Schule miteinander umgehen? Was brauchen wir für unsere SV-Arbeit? Nasree hat am Workshop „Lernen ohne Stress und Druck“ teilgenommen. Dort haben die Teilnehmenden ihre Ideen mit Legosteinen sichtbar gemacht.

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Die Ergebnisse des Workshops „Lernen ohne Stress und Druck“

Außerdem gehörte Nasree zum Presseteam und hat dem WDR ein Interview gegeben. Den Film über die Veranstaltung im Landtag und das Interview findet ihr hier: https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/schule-der-zukunft-102.html

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Nasree gehört mit zum Presseteam und gibt dem WDR ein Interview

Nach dieser intensiven Arbeitsphase gab es erst einmal eine Mittagspause mit leckerem Essen. Danach haben sich alle im Plenarsaal getroffen. Hier sitzen normalerweise die gewählten Politiker*innen von NRW. Die Sprecher*innen der Workshops haben die Ergebnisse der Gruppenarbeit vorgetragen.

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Im Plenarsaal: Rund 150 Schüler*innen sind gekommen und tauschen sich aus

Frau Feller hat sehr interessiert zugehört und zu allen Wünschen direkt etwas gesagt. Sie hat betont: „Diese Vorschläge, die hier erarbeitet werden, die nehmen wir sehr ernst, die werden wir alle prüfen. Und die Kinder kriegen auch eine Rückmeldung darüber, was wir umsetzen können.“

 Fotos vom Ministerium der Veranstaltung Your Vision im Landtag NRW

Frau Dorothee Feller ist die Schulministerin von NRW. Sie hört aufmerksam zu und geht direkt auf die Wünsche der Schüler*innen ein. Fotocredit: MSB NRW / Mark Hermenau

Es war ein aufregender Tag mit vielen Eindrücken und tollen Begegnungen.

Am Dienstag, den 10.02.2026 waren wir mit der Oberstufe der Altenbergstraße, also den Klassen O1, O3 und O4, eislaufen auf dem Kennedyplatz.

Wir haben uns um 11.45 Uhr getroffen und waren bis 14.00 Uhr dort. Einige haben sich Schlittschuhe der Schule ausgeliehen, andere mussten sich für 7,00 € Schule an der Eisbahn ausleihen.

Es hat sehr viel Spaß gemacht, da die Stimmung sehr fröhlich war und es keinen Streit gab. So eine Aktion würden wir gerne noch einmal machen.

Und: Danke an Honas und Enes, die alle Helme zur Schule zurücktrugen.

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Nur ein Bild – Kunstaktion für die Demokratie und Menschenrechte – unsere aktuelle Aktion aus diesem Schuljahr

Vom 13.11. – 17.11 nahmen zehn Schüler*innen aus der Oberstufe Engelbertstraße bereits an einer großartigen Aktion für die Menschenrechte und gegen Rassismus teil.

In diesem Projekt sprachen wir Schüler und Schülerinnen der Oberstufe über Menschenrechte, Meinungsfreiheit, Toleranz allen Menschen gegenüber, sowie über Superhelden aus bekannten Comicbüchern und deren Heldenkraft.

Nachdem wir uns über unser Wissen innerhalb dieser Themen ausgetauscht hatten, begann im Anschluss der kreative Teil für uns innerhalb des Projektes. Martin und Udo von der Jugendhilfe Essen stellten uns passende Comicsuperhelden vor, von denen wir uns einzeln oder in Gruppenarbeit eine auswählen und gestalten durften.  Zwei von uns haben sogar eigene Comicfiguren frei gezeichnet und keine Vorlage benutzt. Danach ging es ans Ausmalen und Udo erklärte uns anschaulich, wie man Schatten setzt und zunächst mit einer hellen Farbe beginnt, bevor man mit einer einem dunkleren Ton Tiefe erzeugt.

Im nächsten Schritt dachten wir uns Namen für unsere Superhelden aus und füllten 2, 3 Sprechblasen mit Werten, die zu unseren Superhelden und deren demokratischer Bedeutung passten.

Nach der Fertigstellung unserer Helden wurden diese auf Holzblöcken befestigt, so dass sie aufgestellt werden können.

Das Projekt war richtig klasse und die Zusammenarbeit mit den Projektleitern hat sehr viel Spaß gemacht. Die Stimmung war sehr positiv und alle Beteiligten würden das Projekt sofort nochmal machen wollen, wenn es wieder angeboten wird. Vielen Dank an die Jugendhilfe Essen für die tolle Unterstützung!!!

Am 8. März werden die Kunstwerke dann im Rahmen einer großen Veranstaltung (Kunst für die Menschenrechte) in der Weststadthalle gezeigt und gewürdigt werden!

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Am 13.11.2025 fand das Regionaltreffen aller im Courage-Netzwerk verbündeten Schulen im Regierungsbezirk Düsseldorf statt. 

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Lilly, Majd, Hussen und Nasree aus der Klasse O7 vertraten gemeinsam mit Frau Broll unsere Schule und machten sich gemeinsam auf den Weg zum DGB-Haus in Düsseldorf.

Nach einem herzlichen Empfang inklusive Willkommenssnack im DGB-Haus, wurden wir durch Xavier Domain von der Düsseldorfer DGB-Jugend begrüßt.

Im Anschluss referierte Olivier David über „Klassismus und Armut“. Dabei erzählte er uns von seinem eigenen Leben und stellte die zwei Büchern, die er zu den Themen geschrieben hat (Von der namenlosen Menge, Keine Aufstiegsgeschichte – Warum Armut psychisch krank macht) vor.

Wir haben gelernt, dass Kinder und Jugendliche, die in Armut aufwachsen, häufiger schlechte Karten in der Schule haben. Das beschreibt unter anderem der Begriff „Klassismus“. Die von Armut betroffenen Kinder und Jugendlichen werden aufgrund ihrer sozialen Herkunft diskriminiert und ausgeschlossen.

Nach dem sehr langen Vortrag gab es erst einmal eine wohlverdiente und nötige Verschnaufpause und Mittagessen für uns. Während der Pause sind wir ein bisschen durch Düsseldorf geschlendert und haben die Stadt auf uns wirken lassen.      

Nach der Mittagspause besuchten wir verschiedene Workshops, die wir uns unseren Interessen entsprechend morgens schon ausgesucht haben.

Hussen, Nasree und Majd besuchten den Workshop „Quelle: Vertrau mir“. Dort lernten sie, wie man Fakes im Internet erkennen und Desinformation stoppen kann. Lilly besuchte den Workshop „Bildung und Antidiskriminierung zu sexueller, romantischer und geschlechtlicher Vielfalt“, der von SCHLAU Düsseldorf angeboten wurde. Sie arbeitete hier gemeinsam mit anderen Schülerinnen und Schülern zu allgemeinen Begriffen und Themen, die die queere Community betreffen. Frau Broll besuchte einen Workshop der FUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW zum Thema „trans*, inter*, nicht binäre (tin*) junge Menschen in Schule“. Hier ging es um Basiswissen zu geschlechtlicher Vielfalt, der Lebensrealität von tin* Kindern und Jugendlichen und die Förderung eines diskriminierungssensiblen Blicks im Hinblick auf die eigene Schule.

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Im Anschluss an die Workshops machten wir uns gemeinsam wieder auf den Rückweg nach Essen und besprachen dabei die Erfahrungen, die wir in den unterschiedlichen Workshops gemacht hatten. Insbesondere Lilly und Majd vernetzten sich dort mit Schülerinnen und Schülern anderer Schulen und fanden die Arbeit im Workshop sehr spannend.