Projekt „Hip Hop Kultur gegen Rassismus“

Die meisten unserer Schüler/ innen hören sehr gerne Hip Hop-Musik und identifizieren sich sehr mit der Hip-Hop-Kultur. Als Schule ohne Rassismus kamen wir auf die Idee, das Hip Hop-Projekt mit einer Aktion gegen Rassismus und für Toleranz umzusetzen.

Nach der Auseinandersetzung mit Elementen der Kultur (Graffiti, Breakdance und Rap) haben wir uns als zentralen Schwerpunkt das Thema Flucht ausgesucht, welches zunächst im Unterricht und dann in drei Workshops näher bearbeitet wurde.


Workshop 1 – Rap Workshop

Zunächst verfassten die Mädchen und Jungen Texte zu dem Thema „Flucht“ und setzten mit ihren Aussagen ein tolles Zeichen für Flüchtlinge und Toleranz und gegen Rassismus und Ausgrenzung.

Gemeinsam mit dem Rapper Sessionmacher übten wir dann, die Texte auf verschiedene Beats zu rappen. Jede Gruppe ging nach einer Übungsphase mit Sessionmacher ins improvisierte Studio und nahm einen selbst gerappten Song (mit eigenemText) auf! Die Ergebnisse sind fantastisch und alle Schülerinnen und Schüler begeistert! Sie merkten aber auch, dass es gar nicht so leicht ist, einen Rap Song zu erstellen. Und wer weiß – vielleicht hören wir von dem einen anderen ja später mal was in den Medien – als Hip Hop-Star?

 


Workshop 2 – Videoworkshop

Ein Teil der Schüler/ innen gestaltet nach der Aufnahme des Songs noch ein selbstproduziertes Musikvideo zu einem bestehenden Song aus dem ersten Workshop. Die Arbeit mit der Kamera stand hierbei im Mittelpunkt.

 

 


Workshop 3– Graffiti Workshop

Vierzehn Schüler der Oberstufe nahmen unter der Anleitung des Künstlers Martin am Graffiti-Projekt an der Schule am Steeler Tor teil. Zu Beginn wurde das Thema im Unterricht aufbereitet und für eine Schule der Toleranz geworben. Nach einer Einführung in die Kunst des Sprayens und der richtigen Verwendung der Caps wurden die Konturen der Schriftzüge „Nation Mensch“ und „Peace, Unity, Love“ an die Wand gesprüht. Die Schüler sprayten die Buchstaben selbstständig bunt und gestalteten im Anschluss unter Anleitung die Schattierungen und den Hintergrund. Auf die Ergebnisse können die Schüler stolz sein. In nur drei Tagen gestalteten sie zwei Wände der Schule und setzten gleichzeitig ein Zeichen gegen Rassismus und für Einheit.